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Philadelphia

stettnersinusa’s Philadelphia Guide

Work in progress…

Beinahe 3 Jahre haben wir in Philadelphia gelebt. Highlights, Sehenswürdigkeiten, Kinderattraktionen, … Manches haben wir selbst dem einen oder anderen Guidebook entnommen, vieles zufällig entdeckt, für manches Informationen mühevoll zusammengesucht. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit listen wir hier einige interessante Orte, kulturelle Highlights, Shoppingmöglichkeiten und weitere Informationen etc. auf. Die Reihenfolge ist willkürlich und soll keine Wertung darstellen. Am Ende der jeweiligen Beschreibung geben wir sofern vorhanden den Link zur Homepage der jeweiligen Attraktion (ohne Garantie der Aktualität, auf den Inhalt der verlinkten Seiten hat stettnersinusa keinen Einfluss und übernimmt auch keine Verantwortung), die Links in der Beschreibung führen in der Regel zu Berichten aus unserem Blog. Eine gute Quelle an tagesaktueller Information ist die Freitags-Beilage „Weekend“ in der Zeitung The Philadelphia Inquirer.

Wenn jemand einen ins Nirvana führenden Link entdeckt, würden wir uns über eine kurze Nachricht freuen.

Philadelphia mit Kindern

  • NEST.
    Das NEST ist ein Indoor-Kinderspielplatz im Zentrum von Philadelphia, den wir erst in unserem letzten Jahr in Philadelphia entdeckt haben und dann eine Weile exzessiv genutzt haben, v.a. an Regentagen und bei besonders kaltem Wetter. Sicherlich auch gut geeignet für den schwülheißen Sommer in Philadelphia zur Abkühlung und generell für Kinder bis etwa 3 Jahre. Entsprechend genoss v.a. Johanna die Zeit im NEST und lernte hier laufen. Älteren Kindern kann es schnell langweilig werden, oder die vielen anderen kleineren Kinder stören die Kreativität. Der Zutritt ist Mitgliedern vorbehalten (40$/Monat), man kann aber auch 4x, ohne Mitglied zu werden, für jeweils 20$/Besuch hier spielen. Das NEST bietet auch Kurse für Kinder (Tanz, Musik, Basteln, etc.) an und hat sogar einen Kinderfriseur. Weitere Infos hier.
  • The Little Treehouse.
    Die Grundidee ist super: Ein Cafe mit einem großen weitgehend Plastik-freiem Indoorspielplatz. Die Ausstattung zeigt aber – sofern noch vorhanden – deutlich die Spuren der Zeit. Vom Konzept her könnten hier auch ältere Kinder (vielleicht bis 4-5 Jahren) schön spielen. Leider sind aber gerade die Spielsachen und Spielelandschaften für ältere Kinder nicht mehr vollständig oder defekt. D.h. unter den Umständen, wie wir sie Anfang 2012 kennengelernt haben, ist das Little Treeouse eher geeignet für Kinder bis 2 Jahren. Wir waren mehrfach dort (siehe hier und hier). Kinder zahlen einen Eintritt (8.50$). Nach 5 pm ist der Eintritt frei, wenn man für mindestens 10$/Kind im Cafe einkauft. The Little Treehouse liegt etwas außerhalb von Philadelphia. Zwei Haltestelle der SEPTA-Regionalbahnen liegen relativ nah (Gravers und Chestnut Hill West). Von Center City braucht man gut 30 Minuten. Weitere Infos hier.
  • Smith Memorial Playground & Playhouse.
    Sicherlich die bessere Alternative zum NEST und Little Treehouse bei schönem Wetter. Allerdings liegt es nicht wirklich zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr umständlich zu erreichen. Mit dem Fahrrad ist der Spielplatz aber vom Zentrum kommend ein ganz netter Ausflug, vorbei am Philadelphia Museum of Art und entlang des Schuylkill Rivers auf dem Fahrradweg entlang des Kelly Drives. Es erwartet einen eine große Parkanlage mit mehreren Spielplätzen. Highlight ist eine große Holzrutsche, die man auf Jutesäcken herunterrutschen kann. Der Eintritt ist frei. Wir haben im September 2011 über einen Ausflug dorthin berichtet, weitere Infos hier.
  • Fanklin Square.
    Ein vor wenigen Jahren revitalisierter Park beinahe im Zentrum Philadelphias zwischen ein paar Autobahnzubringern gelegen. Hier findet sich ein schöner Spielplatz, ein nicht ganz billiges Karussell, ein Minigolfplatz und ein Imbiss. Bei schönem Wetter und am Wochenende ist auf dem Spielplatz recht viel los, da es nicht viele Alternativen für die in Center City lebenden Familien gibt. Spielplatz und Karussell haben uns so manchesmal zum Franklin Square gelockt, so auch am Muttertag 2012. Weitere Infos hier.
  • Clark Park.
    Ich bin mir nicht sicher, ob es sich lohnt, regelmäßig den Clark Park zu besuchen, wenn man nicht in West-Philadelphia wohnt. Für uns war der Clark Park so etwas wie unser erweitertes Wohnzimmer. Zum einen gibt es einen großen Spielplatz, auf dem man viele andere Familien trifft. Bei etwas suboptimalem Wetter (zu heiß, zu kalt, regnerisch, …) kann man beinahe sicher sein, dass es sich bei den anwesenden Familien nicht um Amerikaner handelt… Die Wege um den Clark Park laden geradezu dazu ein, mit dem Laufrad und Kinderwagen befahren zu werden. Im Clark Park finden im Sommer regelmäßig große Flohmärkte statt, am Samstag- und Sonntagabend treffen sich die Trommler im Park und lassen den Clark Park bis weit in die Nacht vibrieren, mit ein wenig Glück trifft man auch auf etwas filigranere Musik irgendwo zwischen Jazz, Folk und Weltmusik. Im späten Sommer findet hier ein kleines umsonst-und-draußen Theaterfestival statt. Schön ist die Stimmung auch am Samstag Vormittag, wenn ein Farmer’s Market den Clark Park belebt. Im Sommer findet dieser auch am Donnerstag Nachmittag statt. Und ganz in der Nähe kann man sich im Green Line Cafe mit Coffein betanken… Weitere Infos hier.
  • Please Touch Museum.
    Zum ersten Mal haben wir das Please Touch Museum an Jakobs erstem Geburtstag besucht und fanden unsere Vorurteile gegenüber der Plastik-lastigen amerikanischen Scheinwelt ein wenig bestätigt. Im Laufe der Jahre wurde das Please Touch Museum aber ein bei Jakob und später auch Johanna sehr beliebter Ort. Das Vergnügen ist nicht ganz billig. Bereits Kinder ab 1 Jahr zahlen 15$ Eintritt. Ggf. lohnt sich daher bereits nach wenigen Besuchen eine (auch nicht ganz billige Membership). Das Please Touch Museum ist relativ gut mit dem Fahrrad erreichbar, weitere Infos hier.
  • Little Osage Halloween Parade.
    An Halloween wird vom 42. Bolck der Osage Avenue, der sich liebevoll Little Osage nennt, eine Halloween Parade für Kinder organisiert, die einige Blocks entfernt in der Nähe des Clark Parks beginnt, dann einige Blocks entlang läuft und den Kindern die Möglichkeit zum „Trick and Treat“ gibt. Wir haben Halloween 3x erlebt, zum letzten Mal wurden mehr als 1000 Teilnehmer geschätzt. Jedes Mal eine schöne Halloween-Aktion: Hier geht es zu unseren Bildern von Halloween 2009, 2010 und 2011.
  • River Link Ferry.
    In den Sommermonaten kann man am Wochenende im Stundentakt mit einer Fähre über den Delaware River übersetzen. Das ist zwar stolze 7 $ für Erwachsene und 6 $ für Kinder ab 3 Jahren teuer, dafür ist die etwa 1/4 Stunde dauernde Fahrt wirklich schön. Fahrräder werden umsonst mitgenommen. Man bekommt eine beeindruckende Sicht auf die Skyline von Philadelphia und fährt auf der Fahrt nach Camden unter der Benjamin Franklin Bridge durch, einer architektonischen Vorgängerbrücke der Golden Gate Bridge in San Francisco, und auf dem Rückweg an einem Museumskriegsschiff vorbei. In Camden sind dann in wenigen Minuten zu Fuß der Camden Children’s Park sowie das Adventure Aquarium erreichbar. Im Rahmen des jährlich stattfindenden (?) Philadelphia Seaport Festivals wurden zumindestens in 2011 Freikarten für die Fähre ausgegeben. Weitere Infos hier.
  • Camden Children’s Garden.
    Ein kleiner Park für Kinder mit Labyrinth, Dinosaur Garden, Giant Picnic Garden, Storybook Gardens, Karussell, Eisenbahn, Wasserspielen etc. Hier ist in der Regel nicht besonders viel los. Die meisten Familien steuern wohl eher das benachbarte Adventure Aquarium an. Auch wirkt der Park in Teilen veraltert und etwas heruntergekommene, obwohl dieser erst 1999 eingerichtet wurde. Wir haben dort trotzdem wiederholt ein paar nette Stunden verbracht, meist in Kombination mit einer Fährfahrt mit der River Link Ferry über den Delaware River. Weitere Infos hier.
  • Adventure Aquarium.
    Ein großes durchaus eindrucksvolles Aquarium, jenseits des Delaware River in Camden gelegen. Im Sommer kann man am Wochenende mit der River Link Ferry über den Delaware River übersetzen. Von Center City kann man auch mit der PATCO günstig nach Camden fahren (es bleibt dann noch ein kurzer Fußweg zum Aquarium). Der Spaß geht dann aber rasch in einen 3stelligen Dollarbetrag, und wer plant, häufiger das Aquarium zu besuchen, sollte eine Dauerkarte/Mitgliedschaft kaufen. Wir waren hier nur einmal, an Jakobs 3. Geburtstag. Mehr Infos hier.
  • Stroller Tours und Familienprogramm im Philadelphia Museum of Art. Infos hier.
  • SoundAllAround, Philadelphia Orchestra. Infos hier.
  • Philadelphia Zoo.
    Wer unseren Blog verfolgt hat, hat sicherlich bemerkt, dass der Zoo phasenweise unser 2. Wohnzimmer war. Mit Kindern lohnt die Delux Mitgliedschaft, die neben freiem Eintritt auch kostenlose Rides (Karussell, Zug, Pferde, Ponys, Schwanenboot, Zoo-Baloon, …) einschließt. Mehr Infos hier.

Shopping

  • Reading Terminal Market.
    Auf unserem Blog gibt es eine ganze Reihe von Einträgen über den Reading Terminal Market. In der Halle eines ehemaligen Bahnhofs, heute Teil des Convention Centers befindet sich ein großer Markt, teils mit amishen Händlern, der auch ein beliebter Ort zum Essen gehen während der Lunchzeit ist. Auch wenn man nicht dort einkaufen oder essen möchte, lohnt sich ein Besuch. Allerdings sollte man um die Mittagszeit, insbesondere samstags und wenn eine größere Messe oder ein großer Kongress im direkt angrenzenden Convention Center stattfindet, nicht klaustrophobisch veranlagt sein… Hier gibt es die besten Cookies in Philadelphia. Wer Philly Cheese Steak essen möchte, hat hier ein paar ganz akzeptable Möglichkeiten. Den größten Teil unseres Obstes und Gemüses haben wir hier regelmäßig gekauft, ebenso Wurst und Brot. Und das Old City Cafe ist einer der wenigen Orte in Philadelphia, an dem man frisch gerösteten Cafe (und nicht nur den in USA so beliebten (extremely) dark roast Cafe) bekommt. Zum Reading Terminal Market zu fahren gehört zu unserem Samstag-Vormittag Ritual. Highlights sind auch die dort regelmäßig statfindenden größeren Events wie das Dutch Festival im August oder das Harvest Festival im Oktober. Der Markt ist 7 Tage/Woche geöffnet, schließt aber für amerikanische Verhältnisse recht früh (17 Uhr), die Stände der Amishen bleiben von Sonntag bis Dienstag geschlossen. Mehr Infos hier.
  • Italian Market.
    Nicht direkt in unserem Bewegungsradius gelegen, der Italian Market in der 9th Street in South Phialdelphia. Einige der Läden des Italian Markets haben heute auch Filialen in „besserer Lage“ wir beispielsweise in der Nähe des Rittenhous Parks. Der Markt ist sehr beliebt und teilweise recht günstig. Wir haben dort ab und zu Gewürze und frische Pasta gekauft. Mehr Infos hier.
  • Macy’s in Center City.
    Macy’s ist das amerikanisches Kaufhof/Karstadt Äquivalent. Man bekommt hier nicht die supergünstigen Preise wie in einer der Outlet Malls, kann aber mit Coupons aus der Zeitung und an Aktionstagen sehr günstige Schäppchen machen. Orgel, Weihnachtsmarkt, Light show… wird noch vervollständigt…
  • Franklin Mills Mall.
    Eine der größeren Outlet Malls in der Nähe von Philadelphia. Besonders an Wochenenden vor/nach Feiertagen, an denen traditionell die Preise reduzuiert werden (oft in dem Stil 30-50% auf alles), kann hier der Klamottenkauf wirklich billig werden verglichen mit Preisen in Deutschland. Es lohnt sich, vor dem Besuch auf der Homepage nach verfügbaren Coupons zu suchen (z.B. auf der Website der Mall) und diese ausgedruckt mitzunehmen. Mehr Infos hier.
  • Walnut Street.
    Die meisten Shops, die man in einer Mall findet, haben auch Filialen in der Walnut Street zwischen 15. und 19. Block.
  • Premium Steap.
    Unser Teeladen in Philadelphia. Die Inhaberin hat einen sehr unfreundlichen spröden Charme, betreibt aber den einzigen Teeladen mit großem Sortiment loser Tees in Philadelphia. 18th Street in unmittelbarer Nähe zu Di Bruno, weitere Infos hier.
  • Di Bruno.
    Gourmetladen mit italienischen Wurzeln. Der ursprüngliche Laden im Italien Market existiert noch. Viel größer und an die Klientel in Center City und in Nähe des Rittenhouse Square angepasst findet sich eine Filiale in der Chestnut Street / 18th Street. Nicht ganz billig, aber eine große Käse-, Wurst-, Antipasti-, Olivenöl-, … Auswahl. Gut und verhältnismäßig günstig ist das Cafe im Obergeschoss, wo die stettnersinusa-Familie so manchen Lunch nach Aktivitäten in Center City eingenommen haben. Weitere Infos hier.
  • Metropolitan Bakery.
    Unsere Brotquelle in Philadelphia mit mehreren Filialen, u.a. im Reading Terminal Market und in University City (Ecke Walnut Street / 40th Street). Weitere Infos hier.
  • Christmas Village.
    Wir packen den Weihnachtsmarkt, der von der German Society ins Leben gerufen wurde, mal in die Shopping Kategorie. Man darf hier kein dichtes Gedränge und fröhlichen Glühweinausschank erwarten. Die Stimmung ist aber trotzdem ganz nett. Infos hier.

Kultur

  • The Philadelphia Orchestra.
    Das Philadelphia Orchestra ist eines der weltweit bedeutenden und sehr traditionsreichen Orchester mit eindrucksvollen Namen in der Liste der Chefdirigenten. In unserer Zeit in Philadelphia stand Charles Dutoit am (Chef)Dirigentenpult und wird mit der Saison 2012/2013 vom jungen Kanadier Yannick Nézet-Séguin abgelöst. In 2011 musste das Philadelphia Orchestra Insolvenz anmelden und erhebliche Einbußen in der finanziellen Ausstattung erfahren. Damit wird das Orchester sicherlich auch in Zukunft bestehen. Wie es sich aber in Zukunft in die Reihe der amerikanischen Top-Orchester einreihen kann, wird wohl zumindest mit einem Fragezeichen versehen werden müssen. Trotzdem: Ein Konzert mit dem Philadelphia Orchestra ist in jedem Fall einen Besuch wert und oft auch spontan möglich. Wenn die Konzerte nicht ausverkauft sind, kann man zwischen 5:30-6:30pm bei Konzertbeginn um 8pm Karten für unschlagbar günstige 10$ erstehen. Weitere Infos hier.
  • Kimmel Center for the Performing Arts.
    Architektonisch interessantes Kulturzentrum mit mehreren Konzertsälen. U.a. Heimat für das Philadelphia Orchestra. In der Reihe Free at the Kimmel finden im Foyer regelmäßig kostenlose Veranstaltungen statt. Weitere Infos hier.
  • Chris‘ Jazz Cafe und Ortlieb’s Lounge.
    Chris‘ Jazz Cafe ist einer der letzten, noch existierenden Jazzclubs in Center Philadelphia. Leider ist dieser in einen völlig überteuerten Restaurantbetrieb integriert, und so kann ein Abend pro Person schnell die 3-stellige Dollargrenze überschreiten, wenn man nicht mit dem akustisch und visuell benachteiligten Barbereich zufrieden ist. Der bessere Jazzclub (Ortlieb’s Jazzhouse in Northern Liberties), war traditionell Treffpunkt der Jazzszene in Philadelphia, hat aber leider im Frühjahr 2010 geschlossen. Im Frühsommer 2012 wurde der Club als Ortlieb’s Lounge wieder eröffnet. Ob und wie ernsthaft hier die Tradition des guten Jazz wiederbelebt wird, lässt sich aktuell nicht 100%ig der Website entnehmen und muss erst noch getestet werden… Weitere Infos hier und hier.
  • The Painted Bride Art Center.
    Ein von der Artisten-Community Philadelphias geführtes Kulturzentrum mit interessantem Jazz- und Weltmusikprogramm. Außerdem gibt es einen Schwerpunkt auf Tanz/Performance und eine Galerie. Weitere Infos hier.
  • Annenberg Center for the Performing Arts.
    Das Kulturzentrum der University of Pennsylvania mit interessantem Programm. Das Publikum hier erscheint im Gegensatz zur Painted Bride hier manchmal etwas steif und besteht etwas überspitzt ausgedrückt aus Unidozenten und emeritierten Professoren. Nichtsdestotrotz sicherlich eine der bedeutendene Kultureinrichtungen Philadelphias. Weitere Infos hier.
  • The Philadelphia Museum of Art, Art after Five.
    Jeden Freitag Abend gibt es Live-Musik im Philadelphia Museum of Art mit lokalen und internationalen Musikern überwiegend aus dem Jazz-Bereich. Weitere Infos hier.
  • Barnes Foundation.
    Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen mit Werken des franösischen Impressionismus. Seit dem Umzug des Museums im Frühjahr 2012 von einem Vorort Philadelphias ins Zentrum in die Nähe des Philadelphia Museum of Art ist die Barnes Foundation nun auch gut erreichbar. Die Begrenzung auf 250 Besucher gleichzeitig in der Ausstellung wird aber mit der zu erwartenden, steigenden Anzahl an Besuchern ein gewisses Nadelöhr darstellen. Schon vor dem Umzug musste man Tickets für das Wochenende einige Wochen im Voraus bestellen. Die Sammlung ist sicherlich ein Muss für jeden kunstinteressierten Philadelphiabesucher. Wir haben die Ausstellung am offiziellen Eröffnungswochenende im neuen Museum zu etwas ungewöhnlichen Besuchszeiten gesehen. Weitere Infos hier.
  • P.M. @ Penn Museum Summer Nights music series.
    Wednesdays from 5:00 to 8:00 pm in the Museum’s outdoor Stoner Courtyard. Weitere Infos hier.
  • Cedar Park Summer Jazz.
    Brings popular local jazz musicians to the park at 49th & Baltimore every Friday night. Weitere Infos hier.
  • 40th Street Summer Series.
    Auf dem Campus Gelände der University of Pennsylvania und neben der Walnut West Free Library findet in den Sommemoanten einmal im Monat ein Konzert (Weltmusik, Jazz, Alternative) statt. Der Eintritt ist frei, weiter Infos hier.
  • Summer Concert Series at Penn’s Landing. Programm hier.

Seightseeing

  • City Hall Tower
  • Magic Gardens
  • Mural Art Tour
  • Independence Mall

Ausflugsziele in der nähere und entferntere Umgebung

  • New York City
  • Washington D.C.
  • New Hope / Lambertville
  • Morris Arboretum
  • Tyler Arboretum
  • Longwood Gardens
  • Ridley Greek State Park
  • Lancaster, Dutch County
  • New Jersey Shore

Philadelphia mit dem Fahrrad

In Philadelphia (zumindest University City, West Philadelphia und Center City) wird relativ viel Fahrrad gefahren. Sicherheitsbewusstsein ist bei den meisten Fahrradfahrern allerdings allenfalls rudimentär vorhanden. Die meisten tragen zwar einen Helm. Dafür fahren viele nachts ohne Licht, missachten Stopzeichen und Ampeln, fahren gegen die Richtung, auf der falschen Straßenseite, auf Gehwegen… Trotzdem passiert recht wenig. Die meisten Autofahrer fahren relativ rücksichtsvoll. Philadelphia hat verhältnismäßig viele Fahrradstreifen ausgezeichnet, teilweise einzelne Spuren, die mit Lininenbussen und rechts abbiegenden Autos geteilt werden müssen. Wenn man die üblichen (europäischen) Vorsichtsmaßnahmen beachtet, sollte Fahrradfahren nicht gefährlicher als in deutschen Großstädten sein. Achten sollte man unbedingt auf gute Schlösser, denn es ist sonst beinahe garantiert, dass das Fahrrad über kurz oder lang gestohlen wird. Wenn man in Philadelphia Fahrräder kauft, lohnt es sich nicht unbedingt, gebrauchte Fahrräder zu kaufen. Diese sind recht teuer und entsprechen meist (wie auch neue Fahrräder) nicht wirklich dem Standard, den man aus Deutschland gewohnt ist. Von Vorteil sind auch gute Fahrradmäntel, da auf Philadelphias Straßen so mancher Dreck und viele Scherben herumliegen. Fahrradläden finden sich in University City hier und hier, außerdem hat Eastern Mountain Sports eine Fahrradabteilung (Chestnut Street und 34th Street). In Center Philadelphia gibt es diesen Bike Shop.

Alle Center City Attraktionen sind gut mit dem Fahrrad erreichbar. Regelmäßig haben wir folgende Attraktionen mit dem Fahrrad angesteuer:

  • Morris Arboretum
  • Schuylkill Banks and Kelly Drive
  • Please Touch Museum
  • Philadelphia Zoo
  • alles in Center City
  • Philadelphia Museum of Art
  • Smith Memorial Playground & Playhouse

Öffentliche Verkehrsmittel / Mobilität

  • SEPTA.
    Öffentliche Verkehrsmittel in und um Philadelphia, u.a. auch direkte Verbindung zum Philadelphia International Airport.
  • PATCO.
    Metro-Verbindung nach Camden.
  • Amtrak.
    Das Zugnetz an der Ostküste zwischen Washington und Boston ist relativ gut ausgebaut. Zugfahren ist allerdings relativ teuer und zeitaufwändig.
  • Expressbusse.
    Boltbus, Megabus, Chinatownexpress, … eine Reihe von Busunternehmen bieten extrem billige Fahrten an. z.B. einfache Fahrt von Philadelphia nach New York für 10 $. Allzu viel Service kann man dann allerdings nicht erwarten…
  • Car Sharing.
    Ist verhältnismäßig teuer. Es gibt 2 Anbieter: Zip Car und PhillyCarShare.
  • Mietwagen.
    Es gibt am Flughafen, der 30th Street Station, und verteilt über das gesamte Stadtgebiet die üblichen Mietwagenanbieter. Wir haben meist über dieses deutsche Online-Mietwagenportal einen Mietwagen reserviert. Das ist deutlich billiger als eine Auto vom Carsharing oder eine Anmietung direkt vor Ort, v.a. wenn man ein Angebot mit einer akzeptablen Versicherung, der ersten Tankfüllung und ggf. Zusatzfahrer auswählt, erfordert aber einen Wohnsitz in Deutschland, deutschen Führerschein, oder Nachweis eines Rückflugtickets, und ist natürlich nicht so flexibel wie das Car Sharing System. Meiden sollte man bei Reservierungen in Stadtbüros Abholzeiten kurz vor Schluss der Öffnungszeiten, v.a. am Freitag Abend und Samstag Nachmittag. Da kann es sein, dass die Wartezeiten beträchtlich sind, die reservierte Wagenkategorie nicht mehr verfügbar ist, kein vollgetanktes Auto da ist (ärgerlich, wenn man ein Angebot mit erstem Tank bezahlt hat) etc.
  • Direktflüge Deutschland – Philadelphia.
    Direktflüge von FRA nach PHL werden von der Lufthansa angeboten. US Airways fliegt von FRA und MUC direkt nach PHL. Wenn man zeitlich flexibel ist, lohnt es sich auf Sonderangebote zu warten. Roundtrip Tickets bewegen sich zwischen 500-700 Euro und steigen in der Sommerzeit (Juni bis Anfang September) auf deutlich über 1000 Euro. Lufthansa und US Airways (beides Star Alliance Mitglieder) scheinen sich keine Konkurrenz zu machen. Wer flexibel ist und nicht mit Kindern reist, kann v.a. in den Sommermonaten viel Geld sparen und Flughäfen des New York Großraums ansteuern. Mit Endziel Philadelphia ist allerdings nur der Newark International Airpoirt (EWR) zu empfehlen, weil dieser eine vernünftige Anbindung an das Zugnetz hat und südlich von New York, also auf der Philadelphia zugewandten Seite, liegt. Ggf. kommt als Alternative noch der Flughafen Baltimore-Washington (BWI) in Frage, der ebenfalls eine direkte Zuganbindung besitzt. US Airways und Lufthansa nehmen Kinderwägen und Autositze kostenlos mit. Autositze können (soweit hierfür zugelassen) auch ins Flugzeug mitgenommen werden. Kinderwägen können bis zum Gate mitgenommen werden, Autositze ebenfalls 0der beim Check-in zurückgelassen werden.

Wer mit Kindern in öffentlichen Verkehrsmitteln reisen möchte, muss damit rechnen, dass Kinder aus dem Kinderwagen genommen werden müssen, bevor man Bus, Straßenbahn oder Zug besteigen darf, und dass der Kinderwagen nur zusammengeklappt transportiert wird. Niederflurbusse verkehren in Philadelphia auf einigen Routen, sind aber deutlich in der Minderzahl. Wer also einen schönen Kinderwagen aus Deutschland mitbringt, sollte sich am besten gleich noch einen leichten Buggy anschaffen… Wenn man Trolly und Blue Line mit Kindern/Kinderwagen nutzen möchte, sollte man sich auch schlau machen, bei welchem Ausgang Türen und nicht nur Drehkreuze  und welche Bahnhöfe mit einem Aufzug erreichbar sind.

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