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Kultur

Auf unserer Kulturseite stellen wir Musik, Literatur  und andere kulturelle Höhepunkte vor, die uns bewegen, am Herzen liegen, begeistern und erlebenswert sind. Unsere Kulturseite wird fortlaufend ergänzt.

Musik-Highlights

  • Vince Mendoza, der geniale Soundingenieur großer Ensembles hat in den letzten Jahren einige Höhepunkte der europäischen Bigbandaufnahmen geschaffen. Zur absoluten Spitze gehört das Album „Blauklang“ (ACT Music), eine Auftragskomposition für das Duisburger Traumzeit-Festival – kongenial eingespielt mit Nguyên Lê, Markus Stockhausen, Lars Danielsson, Peter Erskine, Christopher Dell und vielen anderen. Die Stimmung der Uraufführung auf dem Traumzeit-Festival 2007 wurde mit dem letzten Titel Bluesounds Movement VI eingefangen (leider der einzige live aufgenommene Titel der CD). Die neueste CD „Nights on Earth“ (Horizontal=) ist ebenfalls ein ganz besonderes Album. Ohne Orchester, aber trotzdem in großer Besetzung. Letztere liest sich als „who is who“ der internationalen Jazz-Szene. Nicht ganz an Blauklang oder Nights on Earth reicht die CD „El Viento“ (ACT Music) mit dem Metropole Orchestra heran. Vince Mendoza erliegt hier zuweilen einer Neigung zum allzu orchestralen Klang.
  • Joel Frederiksen, ein Spezialist für alte Musik mit einer wunderbaren Bass-Stimme, hat inzwischen einige CDs (nicht nur) mit Rennaisance-Musik herausgebracht und wurde für „O Felice More“ mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er gastiert an den großen Opernbühnen der Welt und tritt mit rennomierten Ensembles alter Musik auf. Gemeinsam mit dem Ensemble Phoenix Munich präsentiert der amerikanische Wahl-Münchner auf der CD „The Elfin Knight“ Rennaisance-Lieder aus England, die direkt ins Herz gehen. Beide CDs erschienen auf dem Label Harmonia Mundi.
  • Bobby McFerrin, der Jazz-Stimmakrobat, hat nach der im Jahr 2002 erschienenen CD „Beyond Words“ und 8 Jahren Pause in 2010 wieder ein Album veröffentlicht: „VOCABulaRieS“. Beyond Words – wenn auch dominert von Gesang, verzichtet vollständig auf Text – ist ein kongeniales Jazz-Album und features unter anderem Chick Corea. Es gibt ein paar CD’s quer durch alle Genres, deren Musik in einer mehr oder weniger kurzen Phase mein Leben bereichert und Qualität hinzugefügt haben. Beyond Words gehört eindeutig dazu. Auf dem Duisburger Traumzeit Festival habe ich Bobby McFerrin 2x live erlebt, 2 qualitativ sehr enttäuschende Vorstellungen. Bobby McFerrin gehört zu dieser Riege von Stars, denen das allgemeine Publikum zu Füßen liegt, ohne dass hierfür eine besondere künstlerische Leistung erfolgen muss. Zweifellos ist Bobby McFerrin aber eine charismatische Persönlichkeit. VOCABulaRies verzichtet nun auch beinahe vollständig auf Musikinstrumente, scheint stilistisch eine Weiterentwichklung von Bobby McFerrin’s Circle Songs zu sein, folgt dem allgemeinen Trend, so viele Weltkulturen wie möglich zu integrieren, ist durch und durch konstruiert und besteht wohl aus 1400 Vocaltracks der 50 beteiligten Sänger. Trotzdem ist es ein geniales meditativ-mitreisendes Album.

Literatur-Empfehlungen

  • Paula Fox Ein Bild von Ivan (Boje Verlag): 2008 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte „Kinderbuch“ ausgezeichnet. In einem sehr stillen Roman erzählt Paula Fox von einem Jungen, der von einem Künstler portraitiert werden soll. Mit dem Maler bricht das Kind zu einer weiten Reise auf – gleichsam hinaus aus der Kindheit. Beinahe ein Entwicklungsroman in der Länge einer Novelle…

Besondere Orte

  • Philadelphia Museum of Art
  • St. Jacobi-Kirche Göttingen: „Unsere“ Kirche in Göttingen. Unzählige Male habe wir hier für ein paar Minuten Ruhe gefunden. Darüber hinaus bietet diese besondere Kirche in der Göttinger Fußgängerzone ein paar kulturelle Höhepunkte: eine außergewöhnliche Innenraumgestaltung, ein dreiflügeliger Wandelaltar aus dem frühen 15. Jahrhundert, eine der größten Kirchenorgeln Norddeutschlands, … Vielen Dank an die Gemeinde, die mit vielen Ehrenamtlichen eine „offene Kirche“ ermöglicht!
  • Kloster Bursfelde:  Auf dem Weg mit dem Rad durch das Göttinger Umland führte unser Weg nicht nur einmal am Kloster Bursfelde vorbei. Nach der über Kilometer lang gezogenen Abfahrt im Niemetal durch den Bramwald ins Wesertal ist ein Besuch des Klosters jedesmal ein besonderes Erlebnis der Ruhe und Spiritualität. Die Benediktinerabtei Bursfelde wurde im Jahr 1093 gegründet. Erhalten sind die romanische Basilika, unterteilt in eine Ost- und eine Westkirche, und der Westflügel des Klosters. Die Klosterkirche ist tagsüber geöffnet. Ein Besuch lohnt sich unbedingt.
  • „Jot“: siehe www.treklang.de/jot.htm

Kultur in Philadelphia

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