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Impressionen vom Jahrhundertwinter

Philadelphia erlebt einen Jahrhundertwinter 2009/2010. Seitdem im Jahr 1884 begonnen wurde, das Wetter zu dokumentieren, gab es keinen Winter, in dem es 2x innerhalb von 24 Stunden mehr als 20″ schneite. Bereits im Dezember waren alle von den Schneemassen überwältigt, die in der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember fielen – 23.2″ (= 58,8 cm). Doch diese Schneemassen hielten sich nur kurze Zeit auf Platz 2 seit Aufzeichnungsbeginn: Am 6. Februar begann es wieder kräftig zu schneien. Diesmal kamen 28.5″ (= 72,4 cm) zusammen. Damit nicht genug: Bereits am 10. Februar kamen weitere 14.0″ hinzu. Zusammen mit ein paar unbedeutenderen Schneefällen addiert sich alles auf 70.3″ (= 178,6 cm) auf, womit der bisherige Rekord bereits überschritten ist.

In unserem Blog berichten wir:

19./20. Dezember
06./07. Februar und
10. Februar

Im Dezember hatte Jakob den ersten direkten Kontakt mit Schnee. Allerdings bevorzugte er den Ausblick von seiner trockenen und warmen Loge. Der Schnee war einfach zu kalt, jedenfalls nachdem Jakob einen Handschuh verloren hatte…

Resultat des Dezemberschneefalls:

Dass es dann am ersten Februarwochenende doch ein wenig mehr Schnee war, kann man auf den Bildern erahnen. Christine hatte jedenfalls gut zu tun, unsere Treppe frei zu schaufeln…

Leider tropfte das Tauwasser dann direkt auf unseren Fernseher und erforderte eine gewisse Umgestaltung unseres Wohnzimmer. Jakob war nicht so zufrieden damit. Man hätte doch so schön im Wassereimer plantschen können… Wir haben wohl etwa 50 l aufgefangen. Eine nicht bestimmbare, aber signifikante Menge lief noch an den Wänden und hinter der Wandfarbe herunter.

Verschneite Häuser in West-Philly

Nur wenige Tage später schneite es dann abermals kräftig. Ein paar Eindrücke von einem Nachtspaziergang nach Nachlassen des Schneefalls:

Und am Tag danach:

  1. Schöne Bilder. Ein schöner richtiger Winter würde ich sagen🙂

    • Ja, es waren ein paar Tage mit einem richtig schönen Winter! Leider wird der Schnee hier gnadenlos weggesalzen. Das Resultat ist dann ein recht unansehnliches Salz-Matsch-Gemisch… Sind denn die Geologenkinder zu Steinbeißern geworden? Grüße, Georg

      • Eine späte Antwort🙂 Ja die Geologenkinder sind zu Steinbeissern geworden. Ich hatte mich zu sehr über den Kindergarten aufgeregt und stand unter ständiger Kontrolle der Kita und da mußte/wollte ich den blog im geschützten Status weiterführen.
        Grüße die Geologenkindermama

  2. Lieber Georg,
    auch Würzburg ist inzwischen zum Wintersportgebiet geworden. Gestern und heute habe ich meine Langlaufski herausgeholt und bin in die Loipe zwischen Günthersleben und Gramschatz gegangen…

    Herzliche Grüße

    Rüdiger

  3. great pictures of the snow!

  4. ja, die Bilder sind wunderschön, der Schnee hüllt die Häuser, Autos, Strassen schützend ein und scheint die Welt bei euch zu entschleunigen oder sogar zum Stillstand zu bringen?!
    kevin

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