stettnersinusa

Philadelphia – Rückflug – Esslingen – Göttingen

In Uncategorized on 8. Oktober 2012 at 08:14

Nach unserem Kalifornienurlaub ging die Abwicklung unseres USA-Abenteuers und der Umzug in die alte Welt ganz schnell. Zeit und Kraft reichten nicht zum Bloggen. Dafür kommt hier jetzt eine Zusammenfassung der letzten Wochen:

Vor unserer Rückkehr nach Deutschland verbringen wir noch 2 Tage in Philadelphia und dürfen Gäste bei Jakobs bestem Freund und dessen Familie sein. Für Jakob und Johanna bedeutet das noch einmal eine Möglichkeit, ausgiebig mit denn besten und lieb gewonnenen Freunden zu spielen. Für die stettnersinusa-Eltern bedeutet das, die 7 Koffer zu packen, letzte Dinge zu besorgen, letzte Besprechungen und Arbeiten im Labor zu absolvieren, Freunden und Kollegen „Good bye“ zu sagen, … 2 intensive und prall gefüllte Tage. Am Ende sitzen wir mit unserem 6-teiligem Handgepäck, Kinderwagen und 2 Autositzen im Flughafen und warten auf den Abflug.

Abschied vom Labor:

Die letzten Minuten auf amerikanischem Boden:

Über den Flug selbst gibt es nicht besonders viel zu berichten. Mit viel Gepäck ist der Frankfurter Flughafen eine Katastrophe. Von der Gepäckausgabe bis zum Mietwagen brauchen wir mehr als 2 Stunden. Beinahe alle Aufzüge sind zu klein für einen voll beladenen Gepäckwagen. Rolltreppen scheiden sowieso aus. Niemand, der einem helfen oder einfach einmal unaufgefordert den einzigen Aufzug aufhalten würde, der 2 überbeladene Gepäckwägen und einen Kinderwagen fasst, oder einfach nur den Weg frei machen würde, damit unsere kleine Karawane passieren könnte. Avi.s hat natürlich den am entferntesten gelegenen Parkplatz im Parkhaus… Erstes Ziel in Deutschland ist Esslingen, um Oma Brigitte und Opa Willi wiederzusehen. Und natürlich, um bei der Taufe von Jakobs und Johannas Cousine dabei zu sein.

Nach 3 schönen Tagen in Esslingen geht es weiter nach Göttingen. Wir beziehen dort unser Übergangshaus, da sich der Mietvertrag einer schönen Mietwohnung ja leider in Luft aufgelöst hatte. Das Haus liegt „in bevorzugter Höhenlage“ (das wäre zumindest die Beschreibung in einem Makler-Exposé) mitten im Göttinger Stadtwald. Die Nachbarn weisen uns auch direkt darauf hin, dass Waschbären, Rehe, Wildschweine, Füchse und einige wilde Katzen regelmäßige Besucher der kleinen Siedlung sind. Der Weg in die Stadt ist angenehm, es geht nämlich je nach Ziel bis zu 5 km kontinuierlich den Berg hinunter. Umgekehrt sieht das etwas anders aus… besonders mit Fahrradanhänger und 2 Kindern…

Die ersten Tage in Göttingen werden von der Tatsache bestimmt, dass wir noch einen Mietwagen haben. Wir holen einige wichtige Dinge wie z.B. unsere Fahrräder aus unserem Container, in dem in Göttingen unser Hausrat lagert. Aus einer kleinen Katastrophe half uns Hanna heraus: Im Container ließ sich unser Fahrradanhänger nicht ausmachen. Ganz nach Murphy’s Law wird dieser bei unserem Umzug in die USA ganz hinten in den Container gepackt worden sein, hinter mehr als 70 Umzugskartons und Möbel… Hätte uns Hanna nicht einfach ihren alten Fahrradanhänger geschickt, hätten wir in unserer „bevorzugten Höhenlage“ ohne Auto und ohne Fahrradanhänger ziemlich alt ausgesehen. Georg und Jakob fahren auch noch einmal nach Jesserndorf, um dort gelagerte Dokumente, Bücherkisten und Spielsachen zu holen. Eine schöne Vater-Sohn Aktion. Eigentlich war nicht vorgesehen, Jakob mit zu nehmen. Doch er bestand darauf, genoss die spätabendliche Fahrt mit Papa alleine und sog die Eindrücke in Jesserndorf förmlich auf: „Papa, ein Konzert!“ als die Kirchenglocken um 11 Uhr läuten, „Schau mal, ein Cowboy!“ als er die Vogelscheuche im Gemüsegarten sieht. Und er darf Äpfel pflücken…

Am ersten Wochenende in Göttingen haben wir Besuch von sehr guten Freunden. Wir essen Pizza, unterhalten uns ausgiebig und besuchen die Wildschweine und Hirsche in den Wildgehegen am Göttinger Kehr.

Gleichzeitig läuft die Wohnungssuche ein zweites Mal an. Wir besichtigen beinahe 20 Wohnungen und Häuser. Begeistern können hiervon nur wenige. Eine Wohnung ist zwar groß und sehr hell, hat aber bei 150 m² Wohnfläche nur 2 abschließbare Zimmer und keine vernünftigen Stellmöglichkeiten für Fahrrad und Anhänger. Ein riesiges Penthouse in beinahe Passivhausbauweise mit 120 m² Dachgarten+Balkon ist leider zu teuer und auch erst ab Januar oder Februar bezugsfertig. Voraussichtlich Ende November werden wir eine sehr schöne Maisonette-Dachgeschosswohnung in einem Haus, das gerade saniert wird, in optimaler Lage zu Klinikum und Kindergarten beziehen können. Wir freuen uns sehr und werden dann noch einmal berichten.

Auf dem Gänselieselfest

Außerdem beginnen wir mit der Kindergarteneingewöhnung. Diese verläuft sehr gut. Jakob beginnt uns schon ab dem 3. Tag beim Abholen zu ignorieren. 2 Kinder aus seiner Gruppe will er zu seinem Geburtstag einladen, eines davon bezeichnet er seit dem 3. Tag als „mein Freund“. Johanna braucht naturgemäß etwas länger, um sich mit der neuen Situation und v.a. mit der Abwesenheit von Mama anzufreunden. Aber auch das gelingt ganz gut. Nach 2 Wochen Eingewöhnung ist nun geplant, dass Johanna auch zum Mittagsschlaf bleibt und dann mit Jakob zusammen um 14 Uhr abgeholt wird. Mit dem Kindergarten haben wir ein großes Glückslos gezogen, ganz abgesehen davon dass es ein bilingualer Kindergarten ist, in dem eine der beiden anwesenden Erzieherinnen immer Englisch mit den Kindern spricht.

  1. Glad to hear the trans-Atlantic move succeeded, and good luck with the apartment search! Keep looking, and I’m sure you’ll find something reasonable.

    I hope you continue your blog posts (will it now be renamed „StettnersInDeutschland“?), since there are many people on this side of the Atlantic who are thinking of you.

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