stettnersinusa

3 + 6 = 4 + 7 + 41

In Uncategorized on 30. August 2012 at 02:26

3 Menschen kamen vor 3 Jahren mit 6 Koffern. Jetzt verlassen 4 die USA bald wieder. 6 Koffer sind sicher wieder dabei. Allerdings hat sich noch so einiges angesammelt, das keinen Platz in 6 Koffern findet:

Die Packliste liest sich in etwa so: Box#1 Toys & Books, Box#2 Toys & Books, Box#3 Toys & Books … Box#13 Toys & Books … Box#21 Toys & Books … Insgesamt 26 Kisten und 15 lose und größere Gegenstände.

Dass der Umzug bzw. Auszug aus der Wohnung nicht stressfrei ablaufen kann, war uns natürlich bewusst. Die letzten 48 Stunden bis zum Abflug in den Kalifornienurlaub waren dann allerdings beinahe kritisch. Teilweise sah es nicht besonders realistisch aus, dass wir das Flugzeug rechtzeitig erreichen könnten. Retter in der Not waren Jakobs Kindergarten, der Jakob am Montag bis in den frühen Abend betreute und v.a. eine von Christines Freundinnen, die sich am Montag ebenfalls beinahe den gesamten Tag um Johanna kümmerte.

Die letzten Kisten wurden noch Montag früh gepackt, während wir schon unseren Miet-Truck vor der Tür stehen hatten. Wir hatten uns für eine verhältnismäßig „günstige“ Option entschieden (selbst packen und transportieren des Umzugsguts zur Filiale der Spedition in Philadelphia sowie selbst beladen der Überseekiste). Im Rückblick würde diese Entscheidung wahrscheinlich anders und zugunsten einer kostenintensiveren Option mit geringerer Eigenleistung ausfallen – auch wenn die zwei potentiell gravierenden Komplikationen nicht in diese rückblickende Abwägung einbezogen sind: Zum einen war das Dach des Miet-Trucks nicht dicht. Natürlich hatten wir gerade mit dem Beladen begonnen, als ein heftiges Gewitter über Philadelphia hinweg zog. Jedenfalls tropfte wohl reichlich Wasser auf den Boden der Ladefläche, das dann von Böden einiger Kisten aufgesogen wurde. Bemerkt wurde das natürlich erst, als wir dabei waren die Überseekiste zu beladen – ohne jeder zeitlichen Möglichkeit zu überprüfen, ob auch der Inhalt feucht geworden ist oder gar umzupacken. Ob daraus nun letztendlich tatsächlich ein Problem entsteht und wir in in ein paar Wochen geschimmelte Kartons entleeren, wird sich zeigen. Das nächste unvorhergesehene Problem war, dass die Innenmaße der Überseekiste durch einen stabilisierenden Rahmen erheblich reduziert wurde und mit den Abmaßen unserer Kartons nicht mehr harmonisierte. Dachten wir aufgrund unserer Kalkulationen noch, dass das verfügbare Volumen eher großzügig bemessen wäre, hatten wir letztendlich Probleme beim Beladen und mussten kurzfristig einzelne Gegenstände von der Packliste streichen.

Nach Beladen der Überseekiste ging es dann um die Aufteilung des verbliebenen Chaos in 3 Koffer für den Urlaub und weitere 3-4 Koffer für den Rest. Wir sind letztendlich mit 3 Koffern in den Urlaub gestartet, alles Weitere belegt aber nun mehr oder weniger wahllos in Koffer und Kisten „gepackt“ meinen Arbeitsbereich im Labor… Der Transfer dorthin fand zwischen 0.30 und 2.30 nachts statt. Kurz nach dem Frühaufsteher in unserer Familie (Johanna) meldetet sich um 5.30 der Wecker, um um 7.30 eine übergabereife Wohnung Richtung Flughafen verlassen zu können…

Dass in diesem Chaosstress der vergangenen Tage die Kinder nicht untergehen, war gar nicht so einfach. Wir haben uns trotzdem die Zeit für ein paar wenige besondere Familienaktivitäten genommen. So haben wir am Samstag Abend noch einmal einen Ausflug in das Stadtzentrum gemacht und uns eine kleine Runde um den Geburtsort des modernen Amerikas kutschieren lassen (Philadelphia war ja kurz Hauptstadt der Vereinigten Staaten und die ursprüngliche Verfassung wurde hier verabschiedet). Jakob suchte sich eine weiße Kutsche mit einem weißen Pferd aus und hatte auch gleich den Vorschlag, am nächsten Tag eine schwarze Kutsche mit schwarzem Pferd zu nehmen:

Außerdem gab es am Samstag Mittag eine kurze Pizza- und Popsicle-Party zum Abschied von den besten Freunden der Familie im Clark Park. Und ein letzter Besuch im Zoo fand auch noch statt:

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