stettnersinusa

Den Boden geküsst

In Uncategorized on 24. Juni 2012 at 23:17

Das Wochenende kündigte sich viel versprechend an. Zuerst war am Samstag Nachmittag ein „Potluck“-Treffen mit jungen Familien auf dem Campus geplant, zu dem auch Jakobs bester Freund Linus erwartet wurde. Zum anderen hatte Jakob vor einiger Zeit verkündet, das er jetzt Hotdogs mag und dann mit der Ankündigung des Potluck-Treffens auch noch geprahlt, dass er dort ganz viele Hotdogs essen würde… Allerdings wurde dann bereits der erste Hotdog mit sehr skeptischen Blicken beäugt und an Papa weitergereicht. Ansonsten hatten die Kinder viel Spaß im Planschbecken und mit diversen Kindersprengeranlagen. Zu Potlucks bringt jeder etwas zum Essen mit und man teilt dann gemeinsam das Mitgebrachte.

Höhepunkt im Anschluss an das Potluck-Treffen sollte dann ein Openair-Konzert auf dem Campus werden. Auf dem Weg passierte es jedoch. Jakob, der sonst eigentlich immer eher zu vorsichtig auf seinem Laufrad ist, wollte mal so richtig schnell die steilgewölbte Fußgängerbrücke des Locustwalks über die 38th Street hinunter fahren, war gerade noch dazu zu bewegen, erst ab der Hälfte der Brücke und nicht bereits von ganz oben die Fußbremse auszusetzen, wurde immer schneller und schneller, verriss das Lenkrad und küsste nur wenige Meter von der Openair-Konzert-Wiese den Boden. Wie viel Blut aus so einer kleinen Oberlippe fließen und zu welcher Dimension diese anschwellen kann…

Zum Glück sah am kommenden Morgen alles schon viel besser aus, und noch etwas zögernd bereiteten wir den geplanten Ausflug zum Manayunk Art Festival vor. Zögernd jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, an dem Jakob verkündete, dass er dort Pommes mit Ketchup essen will… Dies wurde dann auch, angekommen in Manayunk, einem Vorort von Philadelphia, gleich eingefordert. Auf dem Bild sind wir natürlich schon beim Nachtisch…

Leider können Ausflüge mit dem Fahrradanhänger seit einiger Zeit etwas schwierig werden. Zugegebenermaßen reicht der Platz in dem Fahrradanhänger gerade für 2 kleinere Kinder. Man muss also eine gewisse Nähe aushalten können. Auf dem Rückweg zeichnete sich wieder ein gewisses Konfliktpotential ab, bis in Aussicht gestellt wurde, dass streitende Kinder auch nach Hause laufen könnten… Das fand Jakob zunächst eine sehr gute Idee, da er diese Ankündigung nicht auf sich bezog und sich schon die luxuriöse Situation ausmalte, wie er es sich auf 2 Plätzen gemütlich machen könnte. Kurze Zeit später schliefen dann beide Hand in Hand ein… Vielleicht sollten wir als zusätzliches Fahrradanhängerzubehör eine feste Trennwand zwischen den beiden Sitzmöglichkeiten vorschlagen…

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