stettnersinusa

Kontrastprogramm

In Uncategorized on 28. Mai 2012 at 23:59

Wieder einmal und seit langem erwartet („Ich will zum Strand, Papa!“) haben wir am Pfingstsonntag einen Ausflug an die New Jersey Shore gemacht. Knapp 2 Stunden braucht man an die Küste von Philadelphia aus. Und wir haben wie vor 2 Jahren Cape May Point angesteuert, die momentane Hitzewelle in Philadelphia (bis schwüle 34 °C) gegen 26 °C mit steifer Brise eingetauscht und ein paar wunderschöne Stunden am Strand verbracht. Das Wasser war noch erfrischend kalt, die Wellen aber zu stark, um daran denken zu können, mit Kleinkindern hier baden zu können – haben selbst 70 kg die Füße unter den Beinen weg- und die Badehose ausgezogen… Johanna und Jakob haben sich auch vehement geweigert, in die Nähe des Wassers zu gehen und einen großen Sicherheitsabstand eingehalten, fanden es aber bis zu einem gewissen Grad lustig, wie das Wasser mit Papa gespielt hat. Über die Stunden verteilt wurden hektoliterweise Wasser zum Gießen des Strandes benötigt, das Wassertaxi Mama und Papa war also kontinuierlich im Einsatz. bereits nach wenigen Sekunden waren beide Kinder aus einem Mischmasch aus Sand, Wasser, Dreck und Sonnencreme bedeckt.

Es gab rieselnden Sand zu entdecken,

Flugzeuge mit Anhängern (Werbebannern)

und diverse Hutkollektionen zu bestaunen,

Gräben zu graben,

Beine einzubuddeln,

den Leuchtturm und das Wasser zu bewundern,

Ball zu spielen,

zu genießen…

Auf dem Weg zum späten Lunch um 3 Uhr nachmittags sind beide Kinder im Auto eingeschlafen. Es gab also take-out-Pizza für die Eltern im Auto und danach mit neuen Lebensgeistern noch einen Spaziergang mit Eis und Cappuccino durch Cape May. Besonders begeistert waren Johanna und Jakob von der Duck-Familie in einem Schaufenster:

Cape May

Eingerahmt war dieser Tag von einem Kunstereignis. Vor kurzem wurde die Barnes Foundation in einem neuen Museum im Zentrum von Philadelphia wieder eröffnet. Bislang wurde die Sammlung in der von Albert C. Barnes für seine Sammlung konzipierten Villa in einem Vorort von Philadelphia gezeigt. Die Sammlung der Barnes Foundation ist wohl eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen mit Werken des französischen Impressionismus: 181 Werke von Renoir, 69 von Cezanne, 59 von Matisse, 46 von Picasso… Und an diesem verlängerten Wochenende konnte man rund um die Uhr kostenlos in das neue Museum. Allerdings waren die angenehmeren Tageszeiten für Mitglieder und Menschen mit Dauerkarte vorbehalten. Normalsterbliche erhielten ein kostenloses Ticket für 6 Uhr morgens (Christine) oder 12 Uhr Mitternacht (Georg). Diese Zeiten hatten neben dem Vorteil der maximalen Ausnutzung eines einzigen Tages mit Strandbesuch auch jenen, dass es nicht so voll im Museum war und es keine Wartezeiten gab. Tagsüber wurde das einem Zeitungsbericht zufolge zum Problem, da versehentlich wohl die doppelte Menge an Freikarten ausgegeben wurde und sich nur max. 250 Besucher gleichzeitig in der Ausstellung aufhalten dürfen. Die Barnes Foundation ist sicherlich eine „Muss“ für Philadelphia-Besucher, v.a. jetzt wo allenfalls die Verfügbarkeit der Tickets ein limitierender Faktor sein könnte, aber eben nicht mehr die Lage des Museums. Im neuen Museum wurde die Raumaufteilung und die Anordnung der Kunstwerke so beibehalten, wie dies von Barnes selbst im ursprünglichen Museum festgelegt wurde. Ich habe die Sammlung jetzt zum 3. Mal gesehen. 2007 wurde ich während eines ersten Besuches in Philadelphia von meinem jetzigen Chef zu einem Besuch der Barnes Foundation eingeladen. Vor 2 Jahren war dann die gesamte stettnersinusa-Familie gemeinsam dort. Das Besondere dieser Sammlung ist nicht nur die immense Menge bedeutender Kunstwerke, sondern auch die Dichte der Darstellung. Jedes Mal musste ich fast ein wenig dagegen ankämpfen, nicht nur die Namen der Künstler zu lesen (…ach, schon wieder ein Renoir, und hier ein Cezanne, oh – Van Gogh, Renoir, …), sondern auch die Kunstwerke bewusst zu betrachten.

Außerdem haben wir an diesem langen Wochenende unsere Mobilität genutzt, wieder einmal zur Mall zum Einkaufen zu fahren und das Morris Arboretum zu besuchen, wo neben der schönen Parkanlage wieder die eindrucksvolle Modelleisenbahn aufgebaut war. Einziger und etwas anstrengender Nachteil waren hier die schwülheißen 34 °C…

In der Mall

Im Morris Arboretum


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