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Das Ticket im Bett

In Uncategorized on 12. März 2012 at 00:39

Ein erlebnisreicher Sonntag liegt hinter uns. Das zunehmend frühlingshafte Wetter bringt uns wieder öfter in den Zoo. Die Ausflüge in den Zoo werden wir sicherlich vermissen, wenn wir im Spätsommer/Herbst wieder nach Göttingen zurückkehren. Erste Schritte in Richtung Rückkehr erfolgen momentan. Allerdings stehen noch ein paar Fragezeichen über dem Rückkehrziel Göttingen, gleichzeitig tun sich auch erste Alternativen auf… Auch der Zoo erwacht so langsam aus seinem Winterschlaf. Immer mehr Besucher finden v.a. bei schönem Wetter dort hin. Und eine Kinderattraktion nach der anderen öffnet wieder. So konnten wir heute beispielsweise endlich wieder mit dem Zug fahren. Die Ponys waren schon wieder in ihrem Gehege, auch wenn man auf ihnen noch nicht reiten konnte. Sehnsüchtig erwartet werden auch die Kamele und die „richtigen Horseys“ (in Abgrenzung zu den Ponys). Wenn erst wieder das volle „Zoo-Programm“ durchgeführt werden kann (Zugfahren, Reiten auf Karussell, Kamel, Pony und Pferd), verkürzt sich auch die Diskussion über die Lunchpause. Heute waren wir um 10.30 im Zoo. Um kurz nach 11 waren wir fertig (mit Zug und Karussell fahren): „Pommes mit Ketchup jetzt!“ – „Ähäm, nein. Die Futterstation hat noch nicht auf.“ Im Hinterkopf der Gedanke, wie am besten jene Futterstation für die Menschen umgangen werden kann, denn sie liegt natürlich strategisch je nach Blickwinkel äußerst (un)günstig… „Ich will aber Pommes und Ketchup!“ – „Das ist doch noch viel zu früh“ – „Ich habe aber Lunch-Hunger.“ Irgendwie schaffen wir es tatsächlich, an der Futterstation vorbei zu kommen, ohne dass sie als solche identifiziert wird. Ein paar Crackers unterbrechen dann für 5 Minuten die Diskussion. Dann: „Papa, kannst Du auf die Uhr schauen, wann die Futterstation aufmacht?“ – „Ja, (Blick auf die Handyuhr) das dauert mindestens noch 30 Minuten.“ – „Why?“ … Nach dem Lunch gibt es noch eine nette Tierbegegnung. Jakob liebt das Affenhaus. Vor dem Gehege der Orangutan-Familie bleiben wir länger stehen, v.a. weil der Orangutan-Papa nur wenige cm jenseits der Glasscheibe liegt. Ein mächtiges sehr menschliches Tier, das die Besucher gelangweilt-genervt mustert. Am nächsten stehen Jakob und Johanna an der Scheibe. Plötzlich bleibt der Blick des Orangutan länger an Jakob hängen, dann kommt langsam eine riesige Orngutanhand und streichelt Jakob über die Wange (so wäre es zumindest gewesen, wäre da nicht die Scheibe gewesen – Distanz Wange-Hand < 10 cm).

Abends gehen wir noch zu einem Kinderkonzert, das vor dem richtigen Konzert mit einer irischen Gruppe stattfindet. Leider kommen nur 6 Kinder, aber es ist wirklich eine nette halbe Stunde mit irischer Musik. Jakobs Wunsch, einmal Geige zu spielen festigt sich immer mehr… nach Trommel natürlich… Jedenfalls beschließen Jakob und Papa, kaum vom Kinderkonzert nach Hause zurückgekehrt, auch das richtige Konzert zu besuchen. Die bereits an diesem Wochenende in den USA durchgeführte Zeitumstellung zur Sommerzeit erleichtert den Beschluss, da die innere Uhr ja der „tatsächlichen Uhrzeit“ noch eine Stunde hinterher ist. Wir kommen gerade noch rechtzeitig und Jakob erhält sogar ein eigenes Ticket. Das wird stolz bis zum Ende der ersten Hälfte des Konzertes in der Hand gehalten. Zu Hause besteht Jakob dann darauf: „Das Ticket nehm ich mit ins Bett!“ Wen es interessiert, hier der Link zur aufgetretenen Gruppe (falls die Musik nicht automatisch startet, kann man sie unter dem Bild der Musiker auch manuell starten); schöne, nicht zu laute oder zu anspruchsvolle, irische Musik.

Hier noch ein Nachtrag zum Miteinander:

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