stettnersinusa

Naptime

In Uncategorized on 11. November 2011 at 21:40

… sieht eigentlich anders aus:

Erst vor ein paar Tagen fand anstatt des Mittagsschlafs die Salbung des Hundes statt. Heute machte der Hund nur den Anfang beim unfreiwilligen Verlassen des Bettes. Es folgten alle anderen Kuscheltiere, das Kissen, die Spielsachen, die „Jacke“ der Matratze und schließlich die Matratze selbst („Die mag ich nicht!“ erzählte Jakob Papa am Abend). Man kann sich sicherlich leicht vorstellen, dass Jakob wohl nicht wirklich in der Stimmung war, einen Mittagsschlaf zu halten. Wir müssen aber auch zugeben, dass heute ein etwas unglücklicher Tag war: Veterans Day. Einer dieser Pseudo-Feiertage in den USA, an denen eigentlich kaum einer frei hat, die Schulen und Kindergärten aber geschlossen bleiben. Jakob sollte und wollte daher morgens mit Johanna in die Spielgruppe. Das hatten wohl nicht nur Johanna, Jakob und Mama vor, denn die Spielgruppe war schon voll, und ab einer bestimmten Anzahl an Säuglingen mit Mamas bleibt die Tür für weitere Interessenten verschlossen. Da Jakob sich darauf gefreut hatte, fing der Tag also schon einmal mit einer Enttäuschung an und verlief dann v.a. für Mama anstrengend.

Wer sich wundert: Ja, wir sind eigentlich sehr froh, dass Jakob noch nicht auf die Idee gekommen ist, über das Gitter zu klettern. Das führt zumindest von Jakobs Seite zu keiner Abkürzung der Nächte, keinen unerwarteten nächtlichen Gästen im Elternbett, oder ein ständiges Rein-und Raus beim Zubettgehen. Morgens sitzt Jakob manchmal eine ganze Weile in seinem Bett und spielt oder „telefoniert“ mit seinen 2 Freunden, bevor er mehr oder weniger lautstark verkündet, dass jetzt endlich der Familientag zu beginnen hat: „Mama! Papa! Hab Hunger was!“ Nur einmal begleitete Jakob einen Wutausbruch beim Zubettgehen mit einer Kletteraktion, fand sich schließlich mit Füßen und Händen am Gitter und dem Kopfteil festklammernd wieder, traute sich weder auf der einen noch auf der anderen Seite wieder hinunter oder konnte in seiner Wut einfach nicht das motorische Programm im Gehirn abrufen, dass den Abstieg ermöglicht hätte.

Johanna hat inzwischen ein paar Freundinnen zum Spielen gefunden:

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