stettnersinusa

Blinder Passagier

In Uncategorized on 27. Juni 2011 at 20:41

Seit einigen Tagen findet sich nachts eine Katze auf dem Treppenabsatz vor unserer Wohnungstür ein. Als heute Morgen bei stettnersinusa das Leben erwacht, mischen sich unter die Jauchzer von Johanna, die damit schon seit einer Weile versucht, ihre Eltern endlich zur Interaktion mit ihr in irgendeiner Form zu animieren, einige „Miaus“. Ein Blick unter unser Bett bestätigt den Verdacht, dass diese Katzenlaute nicht von draußen in unsere Wohnung dringen.

Da wollte sich wohl jemand ein neues Zuhause und eine neue Familie suchen… Das Wetter erlaubt es momentan, die Nächte ohne Klimaanlage zu verbringen, was aber voraussetzt, dass ein wenig für Zugluft gesorgt werden muss. Die hierfür abends eine zeitlang offen stehende Wohnungstür war wohl eine allzu große Verlockung. Jakob, der Tiere sehr liebt, aber gleichzeitig vor allem, was sich unkontrolliert auf ihn zubewegen könnte, eine nicht zu vernachlässigende Angst entwickelt hat, war hin und weg, kroch mit Papa unter dem Bett herum, um die Katze dazu zu animieren, die neu gewählte Heimat zu verlassen, und war gar nicht glücklich, dass die Katze letztendlich nach draußen verbannt wurde. „Papa, Katze draußen!“ sprach er vorwurfsvoll, und die Fragen „Jakob Türe aufmachen? Katze reinkommen, ja?“ mussten nicht nur einmal abschlägig beantwortet werden.

Streunende und herrenlose Katzen sind in Philadelphia alles andere als selten. Ein weiteres Familienmitglied passt nun eigentlich nicht in unsere Familienplanung. Aber alle mehr oder weniger höflichen Ansagen sind diesbezüglich ergebnislos. Seit der in unserer Wohnung verbrachten Nacht sitzt die Katze mehr oder weniger kontinuierlich vor unserer Tür und miaut. Hat jemand eine Idee, wie man diese Katze dazu veranlassen kann, unser „Revier“ zu achten und zu verlassen?

  1. One idea: start leaving cat food in front of your neighbor’s door🙂

    We adopted our cat, Clementine, from the streets of West Philadelphia. While she has always been mild-mannered and agreeable, she has problems with using the litter box appropriately. We think this may be due to the fact that she grew up on the streets.

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