stettnersinusa

Vermischtes

In Uncategorized on 24. Januar 2011 at 22:48

-15° Celsius, arktische Kälte in Philadelphia… Ein wenig scheint es genützt zu haben, dass ich die Ritzen der meisten Fenster mit einem Klebeband zugeklebt habe. Es zieht jetzt (subjektiv wahrgenommen) nicht mehr ganz so schlimm in unserer Wohnung. Bei -15° Celsius hilft auch das beim baulichen Standard in den USA allerdings nicht allzu viel. Am kältesten ist es in unserem Schlafzimmer, das mit 3 Außenwänden und Flachdach nicht schlecht isoliert ist, am zugigsten an unserem Essplatz, wo es durch Fenster und Fußbodenleisten fröhlich hindurchzieht. Im Schlafzimmer hilft seit wenigen Wochen ein Heitzlüfter dabei, die Nacht zu überstehen… Die Konversion der Eishöhle zum Schlafzimmer wird allerdings auch Auswirkungen auf unsere Stromrechnung haben.

Johanna schlief in der Nacht auf Sonntag im eigenen Bett doch glatt 7 Stunden am Stück! Menschen ohne Kinder können dieses ewige Gerede von jungen Eltern über das Schlafverhalten ihrer Neugeborenen, Säuglinge und Kleinkinder wohl kaum nachvollziehen. In den ersten Lebensmonaten in denen dramatische Entwicklungsfortschritte noch nicht so im (Kindervergleichs-)Vordergrund stehen, ist das Schlafthema wohl gleichzeitig eines der sensibelsten und dominierendsten. Junge Eltern konkurrieren hier oft damit, welches Kind am längsten schläft oder gar durchschläft. Das wenigste davon wird wohl war sein und eher dem Drang entsprechen, mitteilen zu müssen, das eigene Kind sei das beste von allen – so dachte ich bislang zumindest. Hoffentlich bleibt es bei Johanna so! Jakob gehörte ja eher zum Gegenteil. Alle 60-90 Minuten wollte er Dauernuckeln gestillt werden. Einschlafen und Schlafen im eigenen Bett gingen überhaupt nicht. Wenn man es doch geschafft hatte, ihn schlafend ins Bettchen zu legen, dann konnte man sicher sein, dass er schreiend aus dem Schlaf hochschreckte und wieder hellwach war, sobald der letzte noch so lose Berührungskontakt zwischen Vater bzw. Mutter und Kind unterbrochen wurde…

Jakob ist wieder einmal krank. Husten, Schnupfen und Fieber legen unseren jungen Mann flach. Nicht einmal Schokolade stellt noch eine Verlockung dar… In einer besseren Minute wurde wenigstens die von der Oma verordnete Gummibärchentherapie eingenommen. Am Samstag ging alles ganz schnell. Wir sind abends noch einige Blocks zum Einkaufen gegangen, haben fröhlich Jakobs heiß geliebten Apfelsaft eingekauft. Auf dem Heimweg wollte er dann nur getragen werden und fing dabei sogar zu wimmern an und hatte zu Hause eiskalte Händchen und Füße. Beim Abendessen schlief der junge Mann dann beinahe am Tisch ein und begann regelrecht zu glühen.

Was wäre das Jakobleben ohne Petzi. Unvorstellbar… Die 2 Petzi-DVDs kennen wir inzwischen auswendig. Aber auch die Petzibücher werden heiß geliebt:

Wir schicken heute herzliche Geburtstagsgrüße über den Atlantik zu Opa Gerhard!!!

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