stettnersinusa

Johanna ist 1 Woche alt

In Uncategorized on 15. Januar 2011 at 21:06

Schon 1 Woche alt! Wie unterschiedlich unsere beiden Kinder bereits in ihren ersten Lebenstagen sind. Jakob blickte mit weit aufgerissenen Augen in die Welt. Schlafen? Nein, man hätte ja vom Leben etwas verpassen können. In unserer Göttinger Wohnung sind wir unzählige Runden bis tief in die Nacht um unseren Tisch im Wohnzimmer gelaufen – Jakob auf dem Arm, in der Hoffnung, er würde nicht erst bei Runde 90 einschlafen. Wir haben Fotos, auf denen er nach 23 Uhr noch hellwach und neugierig in die Kamara blickt… Und Schlafen im eigenen Bett ging schon gar nicht. Johanna dagegen schläft tags und nachts viel, auch in ihrem Bett. Wenn sie aufwacht, scheint sie mit sich und der Welt zufrieden zu sein und beobachtet ruhig das, was sich ihren Augen im Moment darbietet – es sei denn, sie hat Hunger. Das Trinken erledigt sie effektiv in wenigen Minuten, und die Backen sind schon etwas voller geworden. Nach der Geburt hat sie nur wenig abgenommen und bereits beim U2-Äquivalent vor 3 Tagen mehr als bei ihrer Geburt gewogen. Zum besseren Schlafverhalten trägt vielleicht auch bei, dass Johanna geswaddlet (gepuckt) wird, was in den USA wohl verbreiterter ist als in Deutschland. Das Baby wird dabei relativ fest in Tücher oder den Schlafsack eingewickelt, was Babys angeblich an die vorgeburtlichen Verhältnisse erinnert und v.a. die Startle(Schreck)reaktionen unterdrückt bzw. abschwächt, die viele Kinder – kaum sind sie eingeschlafen – wieder aus dem Schlaf reißen.

Jakob ist weiterhin ein großartiger großer Bruder. Als Christine mit Johanna früh morgens zur U2 aufbrach, war er beinahe panisch vor Sorge, das Baby könnte wieder verschwinden. Immer wieder unterbricht er sein Spielen und sieht nach dem Baby. Johanna muss dabei den einen oder anderen Schlag auf das Köpfchen (Streicheln) oder den in den Mund gestopften Schnuller aushalten. Morgens muss als erstes nach dem Baby gesehen werden. Als wir mit Jakob Fotos betrachteten, stellte er fest, dass es jetzt “ Baby. Tuuh“ (2 Babys) gibt: Seine Freundin Baby (die eigentlich ja schon nicht mehr richtig ein Baby ist) und seine Babyschwester Johanna. Natürlich ist er ein wenig aufgeregter als sonst. Das Zubettgeh-Ritual ist wieder etwas aufwändiger geworden und wird von mehr Geschrei begleitet als sonst. Aber dieses Mehr an Aufregung steht ihm mit diesen Familienveränderungen sicherlich zu.

  1. Und ich lese es jetzt erst…!

    Herzlichen Glückwunsch! Herzlich willkommen, Johanna!🙂

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