stettnersinusa

12 Tage und 11 Nächte ohne Papa

In Uncategorized on 30. September 2010 at 22:23

Die Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie konnte nur Georg auf eine erneute Deutschlandreise locken. Christine und Jakob wollten in Philadelphia bleiben. Natürlich mussten neben der Konferenz dann aber auch einige Besuche absolviert und Geburtstage gefeiert werden, so dass Christine und Jakob insgesamt 12 Tage und 11 Nächte ohne Georg aushalten mussten.

Während die ersten Tage in Deutschland wettermäßig sehr schön waren – ein goldener Herbst – zeigte sich dieser am Ende mit einem anderen Gesicht: Regen und Temperaturen unter 10°C. Auch Philadelphia begrüßte Georg mit Regen und nochmals Regen sowie Herbsstürmen, allerdings bei über 25°C…

Ausgiebig Einkaufen, Besuche in Göttingen, München und Esslingen, gutes deutsches Brot, Lebkuchen (ja, ist eigentlich noch zu früh – trotzdem lecker!), Schwimmen gehen, … Eine schöne Zeit. Am deutlichsten wurden Unterschiede zwischen USA und D vielleicht während des Besuchs in Göttingen: So effektiv einkaufen kann man wohl nur in einer kleineren bis mittelgroßen deutschen Stadt, da alle relevanten Geschäfte innerhalb eines Kreises mit Durchmesser von 1 km zu finden sind. In der Fußgängerzone sind viele Mütter mit kleinen Kindern unterwegs, nach Schulschluss bevölkern auch ältere Kinder die Straßen. Amerikanische Städte und Straßen sind weitgehend kinderfreie Zonen – ein Zustand, an den man sich schnell gewöhnt. Umso auffälliger ist dann aber im positiven Sinn die Abwesenheit von (etwas extrem ausgedrückt) Sicherheitswahn und Überprotektionismus.

Der Konferenzbesuch war erstaunlicher- und überraschenderweise ziemlich erfolgreich, da Georg einen Posterpreis der Gesellschaft für Neuropädiatrie erhielt. Da er aber nicht die gesamte Zeit auf der Konferenz war und sich danach bis zum Rückflug in die USA in einer weitgehend internetfreien Zone aufhielt, erfuhr er erst in Philadelphia davon.

Natürlich wurde Georg in Philadelphia sehr vermisst. Jeden Morgen wurde Papa in seinem Bett gesucht und mit Bedauern festgestellt, dass er wieder nicht da war.  Und auch abends fehlte Papa: Zähneputzen kann er viel besser als Mama…

Ansonsten haben Christine und Jakob ein paar schöne Dinge unternommen. Z.B.war Jakob in einer “Music class” fuer Kinder in seinem Alter. Am Ende der Stunde hat Jakob sogar begeistert mitgemacht. Dann waren sie wiedereinmal im Zoo. Jakob ist hier nach zahlreichen Kamelritten zum ersten Mal auch auf einem richtigen Pferd geritten und war begeistert!

Den Sonntag verbrachte Jakob mit Freund Linus und Freundin Baby im Please Touch Museum, Philadelphia’s Kindermusem, was den beiden Jungs natürlich sehr gefallen hat. Zur großen Freude von Jakob gab es hier sogar ein Karussell mit Pferden!!!

Alles in allem haben Christine und Jakob die fast 2 Wochen ganz gut überstanden und freuen sich, dass Georg/Papa wieder da ist. Ob das nur an den vielen kg an Mitbringseln aus der Heimat liegt? Laufrad, Bücher, Schokolade, Spielsachen, Tee, Kinderkleidung, …

  1. ..nein natuerlich nicht- wir lieben Dich!!!!!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: