stettnersinusa

Washington D.C. II

In Uncategorized on 12. August 2010 at 12:03

Washington, 11.08.2010

Mesko wollte gerne die berühmten Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Weiße Haus und das Capitol in Washington sehen. Also planten wir einen Tagesausflug dorthin. Als wir aber in aller Früh am Bahnhof eintreffen, müssen wir erfahren, dass wegen einer Signalstörung noch kein einziger Zug aus dem Norden nach Philadelphia kam und demzufolge auf unbestimmte Zeit auch kein Zug nach Süden weiterfährt. Wir trinken erst einmal einen Kaffee und essen etwas. Als wir schon eine ganze Weile in der Schalterschlange stehen, um die Tickets und damit unseren Tagesausflug zu stornieren, wird mitgeteilt, dass einer der Züge, die aus Süden kamen (und nicht nach Norden weiterfahren können), nun wieder nach Süden zurückfährt und jeder der ein Ticket nach Süden hat, diesen Zug benutzen kann. Viele haben das wohl nicht mitbekommen, denn der Zug ist dann beinahe leer. Glück im Unglück auch: es handelt sich sogar um einen der „Schnellzüge“ (die verglichen zum deutschen ICE z.B. nicht wirklich schnell sind), so dass wir zwar eine halbe Stunde später losfahren, aber zur ursprünglich geplanten Zeit in Washington eintreffen.

Erste Station ist das Capitol. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hier noch strenger als am Flughafen. Diesen Verfolgungswahn und die etwas schizophrene Paranoia der Amerikaner („Wir sind von Feinden umzingelt!“), kann ich zunehmend weniger nachvollziehen, ernstnehmen und tolerieren. Jedenfalls müssen wir die mitgebrachten Äpfel essen (denn wegschmeißen wollten wir sie nicht) und verstecken die mitgebrachte Alutrinkflasche in einem nahegelegenen Busch (denn sogar leer und geöffnet ist diese eine viel zu große Bedrohung für die amerikanische Gesellschaft). Wir kommen dann in den Genuss einer lieblos heruntergelaberten Führung, können aber immerhin einen Blick in die Rotunde des Capitols werfen und im Tunnel zur Library des Senats gehen und diese bestaunen.

Danach bewegen wir uns auf der Mall gen Westen, und besuchen zuerst das überraschend interessante National Air and Space Museum. Der 3D IMAX-Film ist leider überwiegend ein Boing Werbefilm über die Entwicklung des neuen Dreamliners 787. Danach streifen wir noch durch das benachbarte Hirschhorn Museum für moderne Kunst. Ein Teil des Museums ist derzeit Ives Klein gewidmet. Das Museum ist in einem architektonisch sehr interessanten Gebäude – einem Rundbau – untergebracht und recht überschaubar. Vielleicht gerade deshalb ist es ein sehr schönes und eindruckvolles Museum. Auch Mesko findet das Museum nach ersten „Und das soll Kunst sein???“ zunehmend interessant.

Der Weg führt weiter über das Weiße Haus und Washington Monument zum Lincoln Memorial. Nach deutlich mehr als 10 km ist der Tag in Washington mit Maximalwerten um schwül-heiße 36° Celsius rasch vorbei.

Vor einigen Monaten waren wir ja schon einmal in Washington. Wer unseren Reisebericht von damals (noch einmal) lesen möchte kann, dies hier oder in unseren Berichten tun.

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